Einführung & Überblick
Der Skynet Navigator ist ein kostenloser webbasierter Tourenplaner, der für jeden gemacht ist, der täglich mehrere Adressen anfährt — Handwerker, Monteure, Außendienst, Pflegedienste, Lieferdienste. Statt die Reihenfolge der Stopps manuell auf der Karte zu sortieren, berechnet der Navigator in Sekunden die kilometeroptimierte Reihenfolge, schätzt Ankunftszeiten ab, kalkuliert Spritkosten und erzeugt ein druckfertiges PDF für den Fahrer.
Was unterscheidet den Skynet Navigator?
Anders als Google Maps oder klassische Navigations-Apps optimiert der Skynet Navigator die Reihenfolge deiner Stopps. Google Maps zeigt nur die Route zwischen Adressen in der Reihenfolge, die du selbst vorgibst — der Navigator findet stattdessen automatisch die mathematisch beste Sortierung.
Anders als professionelle Tourenplanungs-SaaS-Lösungen wie portatour® ist der Navigator absichtlich schlank gehalten: Keine Kundenstammdaten, keine Besuchsintervalle, keine CRM-Integration. Der Fokus liegt auf einer einzigen Aufgabe — optimierte Tagestouren in Sekunden, ohne Komplexität, ohne Abo, ohne Anmeldung.
Was kostet die Nutzung?
Nichts. Der Skynet Navigator ist vollständig kostenlos für private und kommerzielle Nutzung. Es gibt keine Tarifstufen, kein Abonnement, keine Werbeeinblendungen im Tool, keine API-Limits für übliche Nutzungsmengen. Finanziert wird der Navigator über das DOOH-Werbenetzwerk von Skynet Digital — er ist ein Nebenprodukt, kein Verkaufsobjekt.
Wo finde ich was?
| Element | Funktion |
|---|---|
| Sidebar links | Eingabefelder für Startadresse, Stopps, CSV-Import, Tour-Optionen, Spritkosten |
| Karte rechts | Optimierte Route als Polylinie, alle Stopps als nummerierte Pins |
| ⚙ Profil oben | Standardwerte für Arbeitstag, Pause, Tagesende-Modus |
| 📁 Archiv oben | Frühere Touren wieder aufrufen, exportieren, löschen |
| Tour-Zusammenfassung | Nach der Berechnung: Stoppliste mit Ankunftszeiten und Fahrtdetails |
| PDF-Button | Druckfertiges PDF für den Fahrer erzeugen |
Grundlagen der Routenoptimierung
Wenn du verstehst, wie der Navigator intern arbeitet, kannst du die Ergebnisse besser einordnen — und weißt, wann eine manuelle Korrektur sinnvoll ist. Dieses Kapitel erklärt die wichtigsten Begriffe und Mechanismen.
Das Problem des Handlungsreisenden (TSP)
Die Frage „Was ist die kürzeste Reihenfolge, in der ich N Stopps besuche?" ist mathematisch als Traveling Salesman Problem (TSP) bekannt. Bei nur 10 Stopps gibt es bereits über 3,6 Millionen mögliche Reihenfolgen. Bei 15 Stopps sind es 1,3 Billionen. Die mathematisch optimale Lösung exakt zu berechnen ist deshalb selbst für moderne Computer bei mehr als etwa 20 Stopps praktisch unmöglich in akzeptabler Zeit.
Stattdessen verwenden alle praktischen Tourenplaner — Skynet Navigator inklusive — sogenannte heuristische Algorithmen, die in Sekunden eine sehr gute Lösung finden. Sie liegt selten exakt am Optimum, aber bei typischen Tagestouren weniger als 5 Prozent darüber.
Wie der Navigator optimiert
Der Skynet Navigator arbeitet in zwei Schritten:
- Nearest-Neighbor: Vom Startpunkt aus wird jeweils der nächstgelegene noch nicht besuchte Stopp angesteuert. Das ergibt eine schnelle, brauchbare erste Lösung — meist 15 bis 25 Prozent über dem Optimum.
- 2-Opt-Verfeinerung: Der Algorithmus prüft systematisch, ob das Vertauschen je zweier Tour-Segmente die Gesamtstrecke verkürzt. Wenn ja, wird der Tausch durchgeführt. Das wiederholt sich, bis keine Verbesserung mehr möglich ist. Resultat: typischerweise unter 5 Prozent über dem Optimum.
Welche Daten der Navigator dafür braucht
Für die Optimierung wird eine Distanzmatrix berechnet: alle Fahrzeiten und Strecken zwischen allen Stopps untereinander. Bei 10 Stopps sind das 100 Werte, bei 20 Stopps 400 Werte, und so weiter. Diese Matrix wird einmal vom OSRM-Server (Open Source Routing Machine) geliefert; danach läuft die Optimierung lokal im Browser.
Wann ist Optimierung sinnvoll, wann nicht?
Bei 2 oder 3 Stopps bringt Optimierung wenig — die Reihenfolge ist meist offensichtlich. Ab 5 Stopps beginnt sich Optimierung zu lohnen, ab 10 Stopps wird die Kilometer-Ersparnis spürbar (typisch 15 bis 30 Prozent gegenüber Bauchgefühl-Sortierung), und ab 20 Stopps ist manuelle Reihenfolge praktisch nicht mehr zu schlagen.
Schnellstart in 60 Sekunden
Die schnellste mögliche Tour: in unter einer Minute vom Browser zum fertigen PDF.
- Webseite öffnen:
skynetdigital.de/navigator/app/ - Startadresse eintippen. Vorschläge aus der Dropdown-Liste auswählen.
- Auf + Adresse hinzufügen klicken und Zieladressen eintragen.
- Startdatum wählen (Standard: heute) und Arbeitsbeginn eintragen.
- Auf Kürzeste Route berechnen klicken.
- Optimierte Route erscheint auf der Karte, Stoppliste in der Zusammenfassung.
- Mit 📄 PDF für Fahrer herunterladen und losfahren.
Der KI-Assistent
Der KI-Assistent ist die schnellste Art, eine Tour anzulegen: Du beschreibst deinen Wunsch in normaler Sprache, die KI füllt das Formular für dich aus.
So öffnest du den Assistenten
Unten rechts schwebt ein runder Button mit einem Funkel-Symbol (✨). Ein Tipp darauf öffnet das Chatfenster. Daneben erscheint eine kleine Sprechblase als Einladung — sie lässt sich mit dem ✕ ausblenden.
So gibst du Befehle
Schreib einfach, was du brauchst — zum Beispiel:
Die KI versteht den Wunsch und führt die passenden Aktionen aus: Startadresse setzen, Zieladressen hinzufügen, Referenz eintragen, Routenart wählen, Rückkehr zum Start oder Autobahn-Vermeidung schalten, die intelligente Reihenfolge an- oder ausschalten — und auf Wunsch die Route direkt berechnen. Unter jeder Antwort steht kurz, was eingetragen wurde.
Was der Assistent nicht tut
Aus Sicherheitsgründen führt die KI nur aufbauende Aktionen aus. Sie löscht nicht eigenmächtig dein Adressbuch oder gespeicherte Touren. Adressen prüfst du am besten kurz gegen, bevor du die Tour berechnest — die KI übernimmt sie so, wie du sie nennst.
Schnellroute – von A nach B
Nicht jede Fahrt ist eine Tour mit vielen Stopps. Oft geht es einfach um eine einzelne Strecke: vom Lager zur Baustelle, vom Büro zum Kundentermin. Genau dafür gibt es den Schnellmodus.
Drei Modi: Schnellroute, Tour planen, Business Tour
Ganz oben in der Eingabespalte stehen drei Schaltflächen. Sie bestimmen, wofür der Navigator gerade eingerichtet ist:
- Schnellroute — eine einzelne Strecke von A nach B. Der Navigator zeigt nur das Nötigste: eine Startadresse und ein Zielfeld „Wohin?".
- Tour planen — die Variante für private Reisen mit mehreren Zielen. Gleiche Funktionen wie die Business Tour, aber mit Reise-Wortwahl: aus „Arbeitsbeginn" wird „Reisebeginn", aus „Tagesende" wird „Reiseende", und so weiter.
- Business Tour — die gewerbliche Tourenplanung für Außendienst, Service und Lieferteams. Mehrere Stopps werden in die optimale Reihenfolge gebracht; die Beschriftungen sind auf den beruflichen Einsatz zugeschnitten.
Tour planen und Business Tour sind technisch dieselbe
Oberfläche — sie unterscheiden sich nur im Wording. Der zuletzt gewählte Modus bleibt
beim nächsten Besuch erhalten. Über den Adress-Link ?modus=quick,
?modus=tour oder ?modus=business lässt sich der Navigator
außerdem direkt in einem bestimmten Modus öffnen.
So funktioniert die Schnellroute
- Oben auf Schnellroute wechseln.
- Startadresse eingeben und aus den Vorschlägen wählen.
- Im Feld Wohin? die Zieladresse eingeben — ebenfalls aus den Vorschlägen, oder über den 📇-Button direkt aus dem Adressbuch.
- Auf Route berechnen klicken.
Das Ergebnis zeigt Strecke in Kilometern, Fahrzeit und — wenn Spritpreis und Verbrauch hinterlegt sind — die Spritkosten. Die Route liegt auf der Karte.
Schnellrouten werden gespeichert
Eine Schnellroute ist eine vollwertige Tour mit einem Ziel. Sie landet wie jede andere Berechnung im Routen-Verlauf, lässt sich als PDF und Excel exportieren und per Link teilen. Es geht also nichts verloren, nur weil es schnell ging.
Doch mehrere Ziele? Der Plus-Button
Neben dem Zielfeld sitzt ein +-Button. Stellt sich beim Planen heraus, dass es doch mehr als ein Ziel werden, genügt ein Klick darauf: Der Navigator wechselt in die Tourenplanung und übernimmt die bereits eingegebene Zieladresse — samt bestätigter Koordinaten — als ersten Stopp. Es muss also nichts neu eingetippt werden.
Adressen eingeben & verwalten
Die Adress-Autocomplete
Sobald du in ein Adressfeld zu tippen beginnst, schlägt der Navigator passende Adressen aus der OpenStreetMap-Datenbank vor (per Nominatim). Wähle einen Vorschlag mit Klick oder Pfeil-/Enter-Tasten. Das ist deutlich genauer und schneller als manuelle Eingabe.
Die Eingabe in drei Schritten
Die Eingabespalte ist in drei nummerierte Bereiche gegliedert, die dich durch die Planung führen:
- Schritt 1 — Start & Auftrag: optionale Auftragsreferenz und die Startadresse.
- Schritt 2 — Zieladressen: die anzufahrenden Stopps, manuell oder per CSV-Import.
- Schritt 3 — Tour-Einstellungen: Tour-Optionen sowie Kraftstoff und Kosten.
Neue Planung starten
Oben rechts in Schritt 1 gibt es den Button ↻ Neue Planung. Er setzt nach einer Sicherheitsabfrage alle Eingaben zurück — Referenz, Startadresse, alle Stopps und das Ergebnis —, ohne dass du die Seite neu laden musst. Eine im Profil hinterlegte Standard-Startadresse bleibt dabei erhalten, und bereits berechnete Touren im Routen-Verlauf werden nicht angetastet.
Was die App findet — und was nicht
- Findet: Straßen mit Hausnummer in Deutschland, Europa und weltweit, Firmen-POIs (Points of Interest), Sehenswürdigkeiten, Postleitzahlen, Orte.
- Findet manchmal nicht: Sehr neue Baugebiete, Industriegebiete ohne offizielle Straßennamen, Spezial-Adressen wie "Industriegelände XY Tor 4".
- Findet nicht: Reine Koordinaten (außer du fügst sie selbst hinzu), Pseudo-Adressen, Adressen im Online-Versandhandel (Packstationen).
Aufenthaltszeit pro Stopp festlegen
Neben jedem Stopp ist ein Eingabefeld für die Aufenthaltszeit in Minuten. Diese fließt in die Tour-Berechnung ein — also in geschätzte Ankunfts- und Abfahrtszeiten und in die Entscheidung, ob eine Mehrtagestour entsteht.
Wenn du keinen Wert einträgst, wird der globale Standard-Wert aus dem Feld Dauer/Stopp übernommen — voreingestellt sind 60 Minuten. Sinnvolle Werte je Branche:
| Branche | Typische Aufenthaltszeit |
|---|---|
| Paketzustellung | 3–5 Min |
| Außendienst Kurzbesuch | 20–30 Min |
| SHK-Wartung | 45–60 Min |
| Dachmontage (kleine Baustelle) | 120–240 Min |
| Beratungsgespräch | 60–90 Min |
| Pflegeeinsatz | 30–45 Min |
Stopp direkt ins Adressbuch übernehmen
Rechts neben jedem Zieladressfeld sitzt ein 📇-Button. Hast du eine Adresse aus den Vorschlägen bestätigt, kannst du den Stopp damit als Adressbuch-Kontakt anlegen — ohne den Umweg über das Adressbuch-Fenster. Es öffnet sich das Kontaktformular, vorausgefüllt mit Name und Adresse. Nach dem Speichern ist die Stopp-Zeile mit dem Kontakt verknüpft, der Button wird grün. Mehr dazu in Kapitel 6.
Adressen löschen oder umsortieren
Mit dem Lösch-Button (×) neben jeder Adresse entfernst du diese aus der Liste. Eine manuelle Sortierung ist nicht nötig — der Optimierer übernimmt das automatisch.
Adressbuch & Kontakte
Das Adressbuch speichert Kunden, Baustellen und andere Anlaufstellen, damit du sie nicht bei jeder Tour neu eintippen musst. Du öffnest es über den Button Adressbuch oben in der App.
Einen Kontakt anlegen
Klicke im Adressbuch auf + Neuer Kontakt. Ein Kontakt besteht aus:
- Name / Bezeichnung (Pflicht) — unter diesem Namen findest du den Kontakt bei der Tour-Planung wieder, z. B. „Bäckerei Müller".
- Firma & Ansprechpartner — Firmenname sowie Vor- und Nachname der Kontaktperson.
- Standorte / Filialen — eine oder mehrere Adressen (dazu unten mehr).
- Kontaktdaten — Festnetz, Mobil und E-Mail. Diese gelten für alle Standorte des Kontakts.
- Notiz — interne Hinweise wie „Anlieferung nur vormittags".
Mehrere Standorte pro Kontakt
Ein Kontakt kann mehrere Adressen haben — etwa eine Firma mit mehreren Filialen. Im Bearbeiten-Fenster gibt es den Bereich Standorte / Filialen. Über + Standort hinzufügen legst du beliebig viele Adressen an, jede mit einer eigenen Bezeichnung (z. B. „Hauptsitz", „Filiale Nord"). Bei der Tour-Planung wählst du dann gezielt den passenden Standort.
Kontakte bei der Tour-Planung nutzen
Jede Stopp-Zeile hat ein Name-Feld über der Adresse. Sobald du dort zu tippen beginnst, schlägt der Navigator passende Kontakte aus dem Adressbuch vor. Hat ein Kontakt mehrere Standorte, erscheint jeder Standort als eigener Vorschlag — etwa „Bäckerei Müller — Hauptsitz" und „Bäckerei Müller — Filiale Nord". Wählst du einen aus, werden Name und die Adresse dieses Standorts automatisch übernommen.
Einen Stopp direkt ins Adressbuch übernehmen
Rechts neben jedem Zieladressfeld sitzt ein 📇-Button. Damit legst du den Stopp direkt als Adressbuch-Kontakt an, ohne erst das Adressbuch zu öffnen. Voraussetzung: Die Adresse muss aus den Vorschlägen bestätigt sein.
Ein Klick öffnet das Kontaktformular, bereits gefüllt mit Name und Adresse des Stopps. Weil der Kontakt für den späteren Einsatz im Fahrer-PDF gedacht ist, sind beim Anlegen über diesen Weg alle Kontaktfelder Pflicht — Firma, Ansprechpartner mit Vor- und Nachname, Telefon, Mobil und E-Mail. Fehlt etwas, nennt eine Meldung die offenen Felder. Nach dem Speichern ist die Stopp-Zeile mit dem Kontakt verknüpft und der 📇-Button wird grün.
Ein bereits verknüpfter Stopp lässt sich über denselben Button erneut öffnen und bearbeiten.
Wo die Daten gespeichert werden
Ohne aktiven Cloud-Link wird das Adressbuch lokal in deinem Browser gespeichert — gebunden an das jeweilige Gerät.
Sobald du den Cloud-Link aktivierst (siehe Kapitel zum Tour-Archiv), wird das Adressbuch zusätzlich in der Cloud gespeichert: Vorhandene Kontakte werden sofort hochgeladen, und künftige Änderungen synchronisieren geräteübergreifend. Eine lokale Kopie bleibt als Sicherung erhalten, damit das Adressbuch auch bei kurzzeitig fehlender Internetverbindung verfügbar ist.
CSV-Import großer Adresslisten
Bei mehr als ~10 Stopps oder wenn die Adressen aus einer anderen Quelle (CRM, Excel, Bestellsystem) kommen, ist der CSV-Import der schnellste Weg.
Format
Pro Zeile eine Adresse, optional gefolgt von der Aufenthaltszeit in Minuten:
Hauptstr. 5, 12345 Berlin;45
Friedrichstr. 100, 10117 Berlin;60
Alexanderplatz 1, 10178 Berlin;30
Karl-Marx-Allee 99, 10243 Berlin
Trennzeichen kann Semikolon (;) oder Komma (,) sein. Die Aufenthaltszeit ist optional.
Wenn sie fehlt, wird der globale Standard-Wert verwendet.
Excel oder Google Sheets als Quelle
- In der Tabelle Spalte A für Adresse, Spalte B für Aufenthaltszeit anlegen.
- Datei → Speichern unter → CSV (UTF-8).
- Falls Excel den Trenner als Komma exportiert: passt für den Import. Bei Semikolon: auch passt.
- Im Navigator die CSV-Datei in die Drop-Zone ziehen oder anklicken und auswählen.
Erweitertes Format mit Namen und Kontaktdaten
Neben dem einfachen Format Adresse;Aufenthaltszeit versteht der Navigator auch ein
erweitertes Format mit Namen und Kontaktdaten. Dazu setzt du in die erste Zeile eine
Spaltenüberschrift. Sobald eine Überschrift erkannt wird, sind die Spalten frei anordbar —
der Navigator ordnet sie über die Spaltennamen zu.
Name;Adresse;Dauer;Vorname;Nachname;Telefon;Mobil;E-Mail;Firma;Notiz
Bäckerei Schmidt;"Friedrichstr. 100, 10117 Berlin";45;Hans;Schmidt;030 1234567;0151 1112233;info@schmidt.de;Schmidt GmbH;nur vormittags
Café Kurfürst;"Kurfürstendamm 234, 10719 Berlin";60;;;;;;;
;"Karl-Marx-Allee 78, 10243 Berlin";90;;;;;;;
Erkannt werden unter anderem diese Spaltennamen: Name, Adresse,
Dauer (auch „Aufenthalt", „Min"), Vorname, Nachname,
Telefon, Mobil, E-Mail, Firma und
Notiz — also alle Felder, die auch das Adressbuch kennt. Nur die Spalte
Adresse ist Pflicht, alle anderen sind optional und dürfen leer bleiben.
Adressprüfung beim Import
Alle CSV-Adressen werden direkt beim Import über OpenStreetMap geprüft und auf der Karte verortet — erst dann sind sie für die Routenberechnung gültig. Während der Prüfung zeigt ein Fortschrittsbalken unter dem CSV-Feld in Prozent an, wie weit der Import ist.
Die Prüfung erfolgt mit etwa einer Adresse pro Sekunde, da der kostenlose OpenStreetMap-Dienst diese Grenze vorgibt. Bei 30 Adressen dauert das also rund eine halbe Minute. Adressen, die nicht gefunden werden, werden übersprungen — am Ende nennt eine Meldung, welche Adressen du prüfen solltest.
Beispiel-CSV herunterladen
Im Navigator unter dem CSV-Bereich gibt es den Link „Beispiel-CSV". Diese Datei kannst du in Excel öffnen, mit deinen Daten füllen und wieder importieren. Sie enthält bereits das vollständige Format mit allen Spalten als Vorlage.
Tour-Optionen verstehen
Die Eingaben unter „Tour-Optionen" beeinflussen alle Zeitangaben und die Tagesaufteilung.
Startdatum
Bestimmt den ersten Tag der Tour. Default ist heute. Bei mehrtägigen Touren entstehen die Folgetage automatisch durch den Splitter (siehe Kapitel 10). Nicht-Arbeitstage werden übersprungen — wenn du den Sonntag wählst und im Profil nur Mo-Fr als Arbeitstage aktiviert sind, springt der Algorithmus auf Montag.
Arbeitsbeginn
Uhrzeit des ersten Stopps an jedem Arbeitstag. Vorbelegt aus dem Profil. Wenn du z. B. 7:30 einträgst und der erste Stopp 15 km vom Startpunkt entfernt ist, kommst du dort entsprechend später an — die Berechnung addiert die Anfahrtszeit.
Dauer/Stopp
Standard-Aufenthaltszeit, wenn bei einzelnen Stopps keine eigene Zeit eingetragen ist. Voreingestellt: 60 Minuten.
Tagesende
Hier wählst du, wo der Fahrer am Ende eines Arbeitstages landet. Drei Modi: Startpunkt, feste Adresse, Hotel. Details siehe Kapitel 11.
Routen-Optionen: Schnellste oder kürzeste Route
Im Bereich Routen & PDF wählst du mit dem Umschalter Schnellste / Kürzeste, wonach die Route berechnet wird. Schnellste (Voreinstellung) optimiert auf die kürzeste Fahrzeit, Kürzeste auf die wenigsten Kilometer.
Routen-Optionen: Autobahnen vermeiden
Im Bereich Routen-Optionen lässt sich mit der Option Autobahnen vermeiden beeinflussen, wie die Strecke geführt wird. Die Einstellung gilt in beiden Modi — Schnellroute wie Tour.
Ist sie aktiv, versucht der Navigator, die Route ohne Autobahnabschnitte zu führen — sinnvoll für langsamere Fahrzeuge oder mautempfindliche Strecken.
Profil-Einstellungen
Über das ⚙ Profil-Symbol oben in der Sidebar öffnet sich das Profil-Modal. Hier hinterlegst du Standardwerte, die bei jeder neuen Tour vorausgefüllt werden — du musst sie nicht jedes Mal neu eingeben.
Arbeitstag
- Arbeitsbeginn: Standard-Uhrzeit für den ersten Stopp an jedem Tag (z. B. 07:30).
- Arbeitsende: Spätester sinnvoller Uhrzeit-Punkt am Tag (wird aktuell informativ angezeigt; in zukünftigen Versionen für Hartstopp).
- Pausenzeit: Pause in Minuten, die ab 6 Stunden Tagesarbeitszeit automatisch eingerechnet wird. Standard 45 Min.
- Max. Stunden / Tag: Die maximale tägliche Arbeitszeit. Bei Überschreitung erfolgt automatisch eine Tagesgrenze (Mehrtagestour entsteht). Default 10 Stunden.
Arbeitstage
Wähle aus Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So die Tage, an denen gefahren wird. Default Mo-Fr. Auf diese Wahl achtet der Tagesgrenzen-Splitter: Wenn Tag 2 auf einen Samstag fallen würde und Samstag nicht aktiviert ist, wird auf Montag vorgesprungen.
Tagesende (Standard)
Der hier eingestellte Modus gilt als Default für alle neuen Touren. Pro Tour kannst du ihn überschreiben, ohne das Profil zu ändern. Siehe Kapitel 11.
Standard-Startadresse
Wenn du fast immer vom selben Ort startest — Betriebsstandort, Lager, Niederlassung —, hinterlegst du diese Adresse einmal im Profil unter Standard-Startadresse. Sie wird dann bei jeder neuen Tour automatisch ins Startadressen-Feld eingetragen. Lässt du das Feld leer, startet jede Tour wie bisher mit leerem Startfeld.
Schneller geht es direkt aus der Tour-Planung: Unter dem Startadressen-Feld gibt es das Häkchen „Diese Adresse als Standard im Profil speichern". Ist es beim Berechnen der Route gesetzt, wird die gerade eingegebene Startadresse als neuer Standard ins Profil übernommen.
Wo werden die Profil-Daten gespeichert?
Lokal im Browser-localStorage unter dem Schlüssel skynet_navigator_work_profile_v1. Das bedeutet:
Browser-Wechsel oder Geräte-Wechsel = neue, leere Settings. Wer das Profil geräteübergreifend braucht, sollte
die Werte einmal notieren und neu eintragen.
Mehrtagestouren planen
Sobald die berechnete Gesamttour länger ist als die Max. Stunden / Tag aus dem Profil, teilt der Navigator die Tour automatisch in Tagesblöcke. Das passiert ohne weitere Aktion deinerseits — du siehst in der Zusammenfassung die Tagestrenner und im PDF eigene Tagesabschnitte mit Datum und Fahreranweisung.
Wie der Tagesgrenzen-Splitter arbeitet
- Die optimierte Reihenfolge bleibt unverändert (Tag 1 startet beim ersten Stopp, Tag 2 beim ersten Stopp, der nicht mehr in Tag 1 passt).
- Pro Tag werden Fahrzeit, Aufenthaltszeit und Pause aufaddiert.
- Sobald die Summe die Maximal-Stunden übersteigt, wird die Tagesgrenze davor gezogen.
- Der nächste Tag startet am nächsten Arbeitstag (Profil-Workdays werden respektiert).
- Jeder Tag bekommt eine Fahrer-Anweisung am Ende, basierend auf dem Tagesende-Modus.
Was der Splitter aktuell nicht macht
- Er optimiert nicht erneut pro Tag. Die Reihenfolge bleibt global optimiert.
- Er berücksichtigt keine Termine (es gibt aktuell keine Termin-Funktion).
- Bei „home"-Modus wird die Heimfahrt am Vortag aktuell nicht explizit in die Zeit eingerechnet — der erste Stopp am Folgetag startet von der Startadresse aus mit der gleichen Anfahrtszeit, wie sie der TSP berechnet hat. In Praxistests reicht das für Berlin-typische Touren; für sehr weit entfernte Außenbezirke kann es 10-15 Min ungenau sein.
Beispiel: 2-Tages-Tour
Bei 12 Stopps à 60 Minuten + 30 Minuten Fahrzeit zwischen Stopps = 12 × 90 Min = 18 Stunden Gesamttour. Mit 10 Std/Tag Max bedeutet das automatisch eine 2-Tages-Tour:
- Tag 1: Stopp 1-7, ~10 Stunden, am Ende „Heimfahrt zurück zum Startpunkt" (oder Hotel-Hinweis).
- Tag 2: Stopp 8-12, ~8 Stunden, am Ende analog zum Tagesende-Modus.
Die drei Tagesende-Modi im Detail
Wo der Fahrer am Ende eines Arbeitstages landet, ist branchen- und situationsabhängig. Der Navigator bietet drei Modi an, einstellbar im Profil (als Default) und pro Tour (als Override).
🏠 Zurück zum Startpunkt
Der klassische Tagesablauf: Der Fahrer kehrt am Tagesende zur Startadresse zurück — typischerweise der Heimat-, Firmen- oder Lagerstandort. Bei Mehrtagestouren startet jeder neue Tag wieder vom Startpunkt.
Wann sinnvoll: Lokale Handwerker, Tagesausflüge im näheren Umkreis, Pflegedienste mit Heim-Lager.
📍 Feste Adresse
Tagesende landet an einer von dir definierten Adresse, z. B. dem Firmenlager oder einer Werkstatt, die vom Startpunkt verschieden ist. Bei Mehrtagestouren startet jeder Folgetag von dieser festen Adresse aus.
Wann sinnvoll: Wenn morgens und abends an verschiedenen Orten gestartet/beendet wird — z. B. morgens vom Wohnort, abends im Firmenbüro.
🏨 Hotel in der Nähe
Der Fahrer übernachtet beim letzten Stopp des Tages — der nächste Arbeitstag beginnt dort, ohne lange Anfahrt. Im PDF wird der Hinweis "Übernachtung in der Nähe von [letzte Adresse]" eingeblendet. Die Buchung selbst musst du extern erledigen.
Wann sinnvoll: Touren über mehrere Bundesländer hinweg, große geografische Reichweite, Außendienst mit Übernachtungs-Budget.
PDF & Excel für den Fahrer
Nach der Berechnung erzeugt ein Klick auf 📄 PDF für Fahrer ein druckfertiges PDF-Dokument im A4-Format. Das PDF ist für den realen Einsatz im Fahrzeug gedacht — gut lesbar gedruckt, ohne unnötige Marketing-Elemente. Daneben gibt es den 📊 Excel-Export — dazu unten mehr.
Inhalt des PDFs
- Header in Skynet-Brand-Farben mit Auftragsreferenz, Datum und Uhrzeit der Erzeugung.
- Zusammenfassung mit Gesamtstrecke, Fahrzeit, Aufenthaltszeit, Spritkosten, der gewählten Routenart und den Höhenmetern.
- Tabellenübersicht aller Stopps mit Nr., Pin-Label, Adresse, Ankunfts- und Abfahrtszeit.
- Detaillierte Stoppliste: pro Stopp Pin-Kreis, vollständige Adresse, geschätzte Ankunfts-/Abfahrtszeit, Aufenthaltsdauer, GPS-Koordinaten, Fahrtzeit und Distanz zum nächsten Stopp.
- Feste Blitzer entlang der Route (falls vorhanden) mit Tempolimit.
- Wegbeschreibung mit Abbiegehinweisen (optional, siehe unten).
- Mehrtages-Trennbalken (falls zutreffend) mit Datum, Tag-Kilometer-Summe und Tag-Dauer.
- Footer mit Skynet-Kontakt und Seitenzahl.
Namen der Stopps
Hast du einem Stopp einen Namen gegeben (z. B. „Bäckerei Müller") — direkt eingetippt oder über das Adressbuch — erscheint dieser Name im PDF als fette Überschrift über der Adresse. So weiß der Fahrer auf einen Blick, zu wem die Adresse gehört.
Kontaktdaten im PDF ausweisen
Standardmäßig stehen im PDF nur Name und Adresse. Telefonnummern, Ansprechpartner und E-Mail-Adressen aus dem Adressbuch werden nicht automatisch gedruckt.
Wenn du sie im Fahrer-PDF brauchst, aktiviere in den Tour-Optionen das Häkchen „Kontaktdaten im PDF ausweisen". Dann erscheint pro Stopp eine kleine Kontakt-Box mit Firma, Standort-Bezeichnung, Ansprechpartner, Telefon, E-Mail und Notiz — sofern diese Daten im Adressbuch hinterlegt sind. Das Häkchen gilt pro Tour.
Wegbeschreibung im PDF anzeigen
Der Navigator kann zusätzlich eine Wegbeschreibung mit Abbiegehinweisen ins PDF aufnehmen — eine nummerierte Liste der Fahrtanweisungen für die gesamte Route. Da diese Liste je nach Streckenlänge viel Platz einnimmt, ist sie standardmäßig ausgeschaltet.
Über das Häkchen „Wegbeschreibung im PDF anzeigen" in den Tour-Optionen wird sie eingeblendet. Sie erscheint dann am Ende des PDFs in kompakter, platzsparender Form — zweispaltig und in kleiner Schrift, damit sie das Dokument nicht unnötig aufbläht.
Höhenmeter im PDF anzeigen
Mit dem Häkchen „Höhenmeter im PDF anzeigen" wird bei jedem Stopp in der detaillierten Stoppliste die Höhe über Normalnull ergänzt — direkt hinter der Ankunfts- und Abfahrtszeit. So sieht der Fahrer auf einen Blick, ob es bergauf oder bergab zum nächsten Halt geht. Die Gesamt-Höhenmeter der Route stehen unabhängig davon in der Zusammenfassung.
Export als Excel-Tabelle
Neben dem PDF gibt es den Knopf 📊 Excel. Er erzeugt eine
.xlsx-Datei — ideal, um die Tour weiterzuverarbeiten, in die Disposition
zu übernehmen oder zu archivieren. Die Datei hat zwei Tabellenblätter:
- Übersicht — Tourname bzw. Referenz, Erstellungsdatum, Anzahl der Stopps, Gesamtstrecke, Gesamtfahrzeit, gewählte Routenart und ob die Reihenfolge optimiert wurde.
- Tourplan (im Reise-Modus „Reiseplan") — eine Zeile pro Stopp mit Nummer, Name, Adresse, Ankunft, Stopp- bzw. Aufenthaltszeit, Abfahrt, der Etappe danach (Zeit und Kilometer) sowie den Kontaktdaten Telefon, E-Mail, Firma und Notiz, soweit im Adressbuch hinterlegt.
Der Dateiname enthält die Referenz bzw. den Reisenamen und das Datum, zum Beispiel
Skynet_Sommerreise_2026-05-25.xlsx. Die Beschriftungen passen sich dem
Modus an: In der Business Tour heißt das Blatt „Tourplan" und die Spalte „Stopp", im
Modus Tour planen „Reiseplan" und „Aufenthalt".
Weitergabe an den Fahrer
Das PDF kann ausgedruckt mitgegeben, per E-Mail/WhatsApp versendet oder auf dem Tablet/Smartphone direkt geöffnet werden. Beim Druck empfiehlt sich Farbdruck — die Pins sind farbcodiert (grün = Start, blau = Ziel, Sky-Blue = normaler Stopp).
Tour-Archiv & Cloud-Link
Wie Touren gespeichert werden
Jede berechnete Tour wird automatisch in einem lokalen Archiv im Browser gespeichert (Schlüssel
skynet_navigator_archive_v1). Du erreichst es über das 📁 Archiv-Symbol oben in
der Sidebar.
Im Archiv kannst du:
- Frühere Touren öffnen und auf der Karte ansehen
- Das PDF erneut herunterladen
- Einzelne Touren löschen
- Alle Touren als JSON-Backup exportieren
- Ein Backup importieren
Zuletzt verwendet — der Schnellzugriff
Direkt im Bedienfeld zeigt der Navigator unter Zuletzt verwendet die letzten geplanten Touren als kompakte Liste — mit Referenz beziehungsweise Start und Ziel, Datum, Stoppzahl und Strecke. Ein Klick auf einen Eintrag lädt die Tour zurück ins Formular. So musst du häufige Touren nicht erst im Archiv heraussuchen.
Die Liste wird im Browser gespeichert und funktioniert auch ohne Cloud-Link. Mit dem Knopf leeren lässt sie sich zurücksetzen. Sie ergänzt das Archiv, ersetzt es aber nicht: Für die dauerhafte, geräteübergreifende Ablage bleibt das Archiv mit Cloud-Link zuständig.
Der Cloud-Link
Der Cloud-Link ist ein optionales Komfort-Feature für alle, die Touren auf mehreren Geräten brauchen (z. B. morgens am Bürocomputer planen, unterwegs am Handy abrufen).
Beim Aktivieren wird ein eindeutiger UUID-Token erzeugt und in einer Cloud-Datenbank (Supabase) gespeichert. Der Token wird als URL-Parameter in einen Cloud-Link verpackt — diese URL ist dein „Schlüssel" zum Cloud-Archiv.
https://www.skynetnavigator.com/?key=abc12345-de67-89fg-hijk-lmnopqrstuvw
Cross-Device-Nutzung
- Auf Gerät A den Cloud-Link erzeugen (Archiv-Modal → Verlauf aktivieren).
- Die URL an dich selbst senden (E-Mail an dich, Notiz in der Cloud, Passwort-Manager).
- Auf Gerät B die URL aufrufen. Der Token wird automatisch erkannt und gespeichert.
- Ab jetzt synchronisieren sich beide Geräte: Touren, die auf A gespeichert sind, erscheinen auch auf B.
Logout
Über „Auf diesem Gerät abmelden" im Archiv-Modal wird der Token lokal gelöscht. Die Cloud-Daten bleiben erhalten — du erreichst sie wieder, indem du den Cloud-Link erneut aufrufst.
Eine einzelne Tour teilen
Der Cloud-Link gibt Zugriff auf das gesamte Archiv. Oft willst du aber nur eine einzelne berechnete Tour weitergeben — an einen Fahrer, einen Kollegen oder einen Kunden. Dafür gibt es den Teilen-Link.
So teilst du eine Tour
- Tour wie gewohnt berechnen.
- Unter dem Ergebnis auf 🔗 Tour teilen klicken.
- Der Navigator erzeugt einen kurzen Link und zeigt ihn im Fenster an.
- Link kopieren — oder direkt über die Knöpfe WhatsApp bzw. E-Mail versenden.
https://www.skynetnavigator.com/app/?share=AbCd1234
Der Link ist bewusst kurz gehalten, damit er in jeden Messenger und jede SMS passt. Über den WhatsApp-Knopf öffnet sich der WhatsApp-Teilen-Dialog mit fertigem Begleittext; der E-Mail-Knopf öffnet eine vorbereitete E-Mail. Ist kein E-Mail-Programm eingerichtet, legt der Navigator den Text stattdessen in die Zwischenablage.
Was der Empfänger sieht
Wer den Link öffnet, sieht die fertige Tour: die optimierte Route auf der Karte, alle Stopps mit Adresse und Ankunftszeit, Gesamtstrecke, Fahrzeit und Spritkosten. Der Empfänger kann auch das Fahrer-PDF herunterladen. Er sieht nicht dein Profil, dein Archiv oder andere Touren — der Link bezieht sich ausschließlich auf diese eine Tour.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Empfänger kann die geteilte Tour bei Bedarf als eigene Tour übernehmen und weiterbearbeiten.
Gültigkeit
Geteilte Touren werden in der Cloud gespeichert und sind 90 Tage lang abrufbar. Danach verfällt der Link automatisch. Für eine dauerhafte Ablage ist das Archiv (Kapitel 13) der richtige Ort.
Feste Blitzer auf der Route
Nach jeder Routenberechnung sucht der Navigator nach festen Blitzern entlang der geplanten Strecke. Das hilft dem Fahrer, Tempolimits an bekannten Messstellen einzuhalten und Bußgelder zu vermeiden.
Wo die Blitzer angezeigt werden
- Auf der Karte: Jeder gefundene Blitzer wird mit einem 📷-Symbol markiert. Ein Klick auf das Symbol zeigt das hinterlegte Tempolimit.
- In der Seitenleiste: Ein Hinweis nennt die Anzahl der Blitzer auf der Route.
- Im Fahrer-PDF: Ein eigener Abschnitt listet alle Blitzer mit Tempolimit und Koordinaten.
Woher die Daten kommen
Die Blitzer-Standorte stammen aus OpenStreetMap — derselben offenen Datenbank, aus der auch die Adressen kommen. Es werden nur Blitzer angezeigt, die sich tatsächlich nahe an der berechneten Route befinden.
Wenn keine Blitzer angezeigt werden
Findet der Navigator keine Blitzer, erscheint kein Hinweis — das ist normal und bedeutet meist, dass entlang der Route keine festen Messstellen in OpenStreetMap erfasst sind. In dicht erfassten Stadtgebieten werden in der Regel mehr Blitzer angezeigt als auf dem Land.
Spritkosten berechnen
Im Bereich „Kraftstoff & Kosten" lassen sich aktueller Spritpreis pro Liter und Verbrauch pro 100 Kilometer eintragen. Der Navigator multipliziert dann mit der berechneten Gesamtstrecke.
Berechnungsformel
Liter = (Strecke in km × Verbrauch L/100km) / 100
Kosten in € = Liter × Preis pro Liter
Sinnvolle Werte je Fahrzeug
| Fahrzeugklasse | Typischer Verbrauch |
|---|---|
| Kleinwagen Benzin | 5–7 L/100km |
| Kompaktwagen Diesel | 5–6 L/100km |
| Transporter Sprinter Diesel | 9–12 L/100km |
| Pritschenwagen mit Werkzeug | 10–14 L/100km |
| Elektrofahrzeug (kWh statt L) | 15–25 kWh/100km |
Ersparnis durch die Optimierung
Bei jeder Berechnung vergleicht der Navigator zwei Strecken: die optimierte Route und die Strecke, die entstünde, wenn man die Stopps genau in der eingegebenen Reihenfolge abführe. Die Differenz ist die echte, belegbare Ersparnis durch die Optimierung — keine geschätzte Pauschale.
Im Fahrer-PDF erscheint dazu pro Tour eine grüne Box: wie viele Kilometer kürzer die Route ist, wie viel Fahrzeit und wie viel Kraftstoff (in Litern und Euro) dadurch eingespart wurde.
Gesamtstatistik im Routen-Verlauf
Im Routen-Verlauf (siehe Kapitel 13) steht oben ein Statistik-Bereich, der über alle gespeicherten Touren summiert: insgesamt gefahrene Strecke, gesamte Tour-Zeit und verbrauchter Kraftstoff. Darunter — sofern Ersparnis-Daten vorliegen — was die Optimierung insgesamt eingespart hat: Kilometer, Fahrzeit und Kraftstoffkosten.
Zeitangaben werden automatisch in die passende Einheit umgerechnet — aus vielen Minuten werden Stunden, Tage, Wochen, Monate oder Jahre. So ist auf einen Blick erkennbar, was die Tourenplanung über einen längeren Zeitraum gebracht hat.
Branchen-Anwendungsfälle
So nutzen verschiedene Berufsgruppen den Skynet Navigator im Alltag.
Dachdecker, Dachmontage & Solar
Typischer Tag: 2-4 Baustellen, längere Aufenthaltszeiten (120-300 Min), oft mit Materialabholung am Lager als Startpunkt. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Dauer/Stopp 180 Min, Arbeitsbeginn 06:30.
SHK-Techniker, Heizungsbauer, Elektriker
Typischer Tag: 5-10 Kundenbesuche, mittlere Aufenthaltszeit (30-90 Min), oft mit ungeplanten Notfällen. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Dauer/Stopp 60 Min, Pufferzeit durch frühen Arbeitsbeginn 07:00 einplanen.
Service- und Wartungstechniker
Typischer Tag: 4-8 Wartungstermine über größeres Gebiet verstreut, oft mehrtägige Touren mit Übernachtung. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Hotel in der Nähe" für reduzierte Fahrzeit, Dauer/Stopp 90 Min, Max. Stunden 10.
Außendienst & Vertrieb
Typischer Tag: 4-8 Kundengespräche, Aufenthaltszeit nach Bedeutung des Kunden, oft mit kurzfristigen Terminänderungen. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Pufferzeit einplanen, Aufenthaltszeit pro Stopp individuell anpassen (A-Kunden länger, C-Kunden kürzer).
Ambulante Pflege- und Sozialdienste
Typischer Tag: 8-15 Klientenbesuche, kurze Aufenthaltszeiten (15-45 Min), Stadtgebiet. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt", Dauer/Stopp 30 Min, sehr früher Arbeitsbeginn 06:00. Bei Schichtwechsel auf den Folgemitarbeiter den Cloud-Link teilen.
Liefer- und Kurierdienste
Typischer Tag: 20-50 Zustelladressen, sehr kurze Aufenthaltszeiten (3-7 Min), oft Großraum/Vorort. Empfohlene Einstellung: Tagesende "Zurück zum Startpunkt" (Verteilzentrum), Dauer/Stopp 5 Min, Adressen per CSV-Import übernehmen.
Mobile Reinigungs- und Hausmeisterdienste
Typischer Tag: 5-12 Objekte, mittlere Aufenthaltszeiten (45-120 Min), oft wiederkehrend gleiche Routen. Tipp: Wiederkehrende Touren als JSON-Backup exportieren und wöchentlich neu importieren.
Best Practices & Tipps
Tipp 1: Realistische Aufenthaltszeiten
Der häufigste Fehler ist, zu kurze Aufenthaltszeiten einzutragen, weil man die optimistische Vorstellung des Tages eingibt. Lieber 20 Prozent Puffer einrechnen — und am Tagesende Zeit gewonnen haben, statt unter Druck zu stehen.
Tipp 2: Startadresse = realer Tour-Beginn
Die Startadresse sollte der Ort sein, an dem der Fahrer tatsächlich loslegt — also Wohnort, Lager oder Büro. Nicht die erste Kundenadresse. Sonst stimmen die Ankunftszeiten nicht.
Tipp 3: Adressen mit Postleitzahl
Eingaben mit PLZ und Stadt sind eindeutiger und werden zuverlässiger gefunden als „Hauptstraße 5". Es gibt über 200 Hauptstraßen alleine in Berlin.
Tipp 4: CSV als Vorlagen-Mechanismus
Wenn du eine Route mehrfach mit ähnlichen Stopps fährst, speichere die CSV einmal lokal ab. Beim nächsten Mal kannst du sie wieder importieren und nur einzelne Adressen anpassen.
Tipp 5: Mehrtages-Touren mit Hotel-Modus testen
Bei längeren Touren lohnt es sich, einmal beide Modi durchzuspielen (Home vs. Hotel). Der Hotel-Modus kann bei weiten Strecken 20-35 Prozent Fahrzeit sparen — das rechnet sich oft schon ab 200 km Tagesstrecke.
Tipp 6: Tour-Referenz nutzen
Im Referenz-Feld („z. B. Projekt Müller · Auftrag 2026-0143") kannst du dem PDF einen sprechenden Namen geben. Im Archiv findest du die Tour leichter wieder.
Tipp 7: Cloud-Link in den Passwort-Manager
Wer den Cloud-Link aktiviert, sollte ihn sofort im Passwort-Manager (1Password, Bitwarden, KeePass) speichern. Verlorene Cloud-Links lassen sich nicht wiederherstellen.
Tipp 8: Browser-Cache nicht löschen
Wenn du den Cloud-Link nicht nutzt, sind alle Touren ausschließlich im Browser-localStorage. Ein „Browser-Daten löschen" entfernt sie unwiderruflich. Wer langfristige Aufbewahrung braucht: regelmäßig den JSON-Backup-Export aus dem Archiv ziehen.
Problembehandlung
„Adresse konnte nicht gefunden werden"
- PLZ und Ort mit angeben.
- Schreibweise prüfen (Hauptstr. vs. Hauptstraße).
- Alternativ eine bekannte Adresse in der Nähe verwenden.
- Bei sehr neuen Baugebieten: nächste Kreuzung als Stopp eingeben.
Berechnung läuft sehr lange
Bei über 100 Stopps kann die 2-Opt-Optimierung mehrere Sekunden bis ~30 Sekunden dauern. Der Browser-Tab friert kurz ein. Wenn die Tour wirklich so groß sein muss: kurz warten. Bei deutlich längerer Wartezeit: Seite neu laden und mit weniger Stopps testen.
PDF-Download startet nicht
- Pop-up-Blocker prüfen — der Browser könnte den Download blocken.
- Anderes Browser-Tab oder Inkognito-Fenster probieren.
- Bei mobilen Browsern: Datei landet meist im Download-Ordner ohne Sichtbarkeit.
Cloud-Link funktioniert nicht
- Vollständigen URL kopieren, inkl.
?key=.... - Format prüfen: muss UUID-Format haben (8-4-4-4-12 hexadezimale Zeichen).
- Bei Mail-Clients: manche schneiden lange URLs ab. Stattdessen über Notiz/Cloud teilen.
Touren tauchen nicht im Archiv auf
- Inkognito-/Privat-Modus speichert nichts persistent.
- Browser-Datenschutz-Erweiterungen können localStorage blockieren.
- Sicherheits-Software (manche Antivirus-Tools) blocken Browser-Speicher.
Business+ – das Team-Cockpit
Business+ macht aus dem einmaligen Tourenplaner ein dauerhaftes System fuer ganze Teams –
kostenlos, es ist lediglich ein Login per Personen-Code noetig (erreichbar unter /cockpit/).
Waehrend „Business Tour" eine einzelne Route plant, verwaltet Business+ Kunden, Besuche und Montage-Einsaetze
mit getrennten Rollen fuer Vertrieb, Monteure und Disposition.
Vertrieb – intervallbasierte Besuchsplanung
Ein gemeinsamer Standort-/Kundenstamm mit Besuchsintervallen. Das System schlaegt automatisch faellige und ueberfaellige Besuche vor (!! ueberfaellig, ! faellig, * Neukunde), erstellt ueber die vorhandene Routen-Engine einen optimierten Tagesplan und protokolliert Besuche samt Bericht. Das entspricht der Logik spezialisierter Besuchsplaner – als kostenlose Alternative.
Montage – Auftraege & Wartung
Monteure sehen ihre Tagesroute am Handy, arbeiten Auftraege ab (offen → geplant → unterwegs → erledigt), fuellen einen Auftragsschein mit vordefinierten Feldern aus und laden Fotos (vorher/nachher) direkt von der Kamera hoch. Wartungen entstehen automatisch aus den Wartungsintervallen der montierten Geraete.
Disposition – zuweisen & nachweisen
Das Buero verteilt Auftraege per Board auf die Monteure, sieht alle Touren im Ueberblick und kann per GPS-Routencheck erkennen, welche Standorte tatsaechlich angefahren wurden (angefahren / ausgelassen). Das GPS-Tracking ist optional und nur mit Einwilligung der Mitarbeiter aktiv.
Schnittstellen – API, Make & Zapier
Business+ hat eine REST-API (Basis-URL /functions/v1/bp-api, Authentifizierung per API-Key) sowie Webhooks. Verfügbare Endpunkte: GET/POST /locations, GET/POST /jobs, POST /jobs/status, GET/POST /visits, GET /members, GET /categories, GET /events. Über fertige Bausteine für Make und Zapier lassen sich z. B. Webformulare zu Leads machen, erledigte Aufträge an die Rechnungssoftware übergeben, neue Standorte in eine Tabelle schreiben oder Team und Kategorien synchronisieren. Details in der API-Dokumentation.
Mehrtägiger Besuchsplan, Karte & Export
Über „Besuchsplan erstellen" plant Business+ nicht nur einen Tag, sondern bis zu 7 Tage im Voraus. Einstellbar sind Abfahrtsort (Heimatort oder erster Kunde), Arbeitszeit pro Tag, Pause und Umfang (nur fällige oder alle Standorte). Die fälligen Kunden werden über die Tage verteilt und je Tag per Routen-Engine optimiert. Eine Kartenansicht zeigt alle Standorte farbcodiert nach Fälligkeit; der fertige Plan lässt sich als Excel/CSV und als druckfertiges PDF exportieren.
Adressbuch, Kategorien & CSV-Import
Der Kundenstamm ist ein vollwertiges Adressbuch mit Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefon, E-Mail). Kategorien sind je Firma frei konfigurierbar (Standard „Sonstige", neue per „+ Kategorie hinzufügen"). Bestehende Standortlisten lassen sich per CSV-Import übernehmen – die Spalten werden automatisch erkannt.
Getrennte Bereiche: Vertrieb & Montage
Vertrieb (Besuchsplanung) und Montage (Auftrags-Disposition) sind klar getrennte Arbeitsbereiche mit eigenem Umschalter. Jede Firma legt bei der Einrichtung fest, ob sie Business+ nur für Vertrieb, nur für Montage oder für beides nutzt – entsprechend werden nur die passenden Bereiche eingeblendet. Schnittpunkt: Aus einem Vertriebs-Standort wird per Klick ein Montage-Auftrag.
Benachrichtigungen, Wartungs-Automatik & Konflikte
Monteure erhalten auf Wunsch eine E-Mail, wenn ihnen ein Auftrag zugewiesen wird. Fällige Wartungen werden aus den Geräte-Intervallen automatisch als Aufträge erzeugt. Überschneidende Fixtermine werden als Terminkonflikt gemeldet. Jede Person kann ein Profilfoto hinterlegen; eine interaktive Lern-Tour erklärt die wichtigsten Funktionen.
Ausführliche FAQ
Die häufigsten Fragen aus Nutzer-Anfragen — über die Basis-FAQ auf der Übersichtsseite hinaus.
Wie funktioniert die Tourenoptimierung technisch?
Der Algorithmus arbeitet in zwei Phasen. Zuerst läuft der Nearest-Neighbor-Algorithmus, der vom Startpunkt jeweils den nächstgelegenen noch nicht besuchten Stopp ansteuert — das liefert eine schnelle, brauchbare Lösung. Im zweiten Schritt verbessert der 2-Opt-Algorithmus diese Lösung iterativ: Er prüft systematisch, ob das Vertauschen je zweier Tour-Segmente die Gesamtstrecke verkürzt, und führt diese Tauschoperationen durch, bis keine Verbesserung mehr möglich ist.
Wie viele Stopps schafft die App?
Praktisch unbegrenzt. Das Limit ergibt sich aus dem OSRM-Routing-Server, der die Distanzmatrix berechnet. Bei mehr als etwa 80 Stopps kann das Laden der Matrix einige Sekunden dauern, ab etwa 150 Stopps wird die 2-Opt-Optimierung spürbar langsamer (rund 30 Sekunden bei 200 Stopps). Für typische Tagestouren mit 5-30 Stopps liegt die Berechnung deutlich unter 5 Sekunden.
Welches Format muss die CSV-Datei haben?
Im einfachsten Fall eine Adresse pro Zeile, optional gefolgt von der Aufenthaltszeit, getrennt durch Semikolon oder Komma — etwa Hauptstr. 5, 12345 Berlin;45. Wer Namen und Kontaktdaten mitimportieren will, setzt in die erste Zeile eine Spaltenüberschrift wie Name;Adresse;Dauer;Telefon;Mobil;E-Mail;Firma;Notiz. Dann sind die Spalten frei anordbar, und nur die Spalte „Adresse" ist Pflicht. Enthält eine Zeile Kontaktdaten, legt der Navigator daraus automatisch einen Adressbuch-Eintrag an.
Was passiert mit meinen Daten?
Adressen werden zur Geokodierung an Nominatim (OpenStreetMap) und für die Routenberechnung an OSRM übertragen — beides etablierte Open-Source-Dienste. Die berechnete Tour wird lokal im Browser-localStorage gespeichert. Wenn du den Cloud-Link aktivierst, werden die Touren zusätzlich in einer Supabase-Cloud-Datenbank gespeichert. Es findet kein GPS-Tracking statt.
Funktioniert die App offline?
Teilweise. Bereits berechnete Touren bleiben im Browser-localStorage und können offline aufgerufen werden. Neue Touren zu berechnen erfordert eine Internetverbindung, weil Nominatim für die Geokodierung und OSRM für die Distanzmatrix online sein müssen.
Kann ich den Tourenplaner kommerziell nutzen?
Ja, der Skynet Navigator ist sowohl für private als auch kommerzielle Nutzung kostenlos. Es gibt keine Lizenzgebühren, keine API-Limits für übliche Nutzungsmengen und keine Verpflichtung zur Erwähnung.
Wie genau sind die berechneten Fahrzeiten?
OSRM verwendet Durchschnittsgeschwindigkeiten basierend auf der Straßenkategorie (Autobahn, Bundesstraße, innerstädtisch). Aktueller Verkehr wird nicht berücksichtigt — die Schätzung ist eine realistische Annäherung an die Fahrzeit unter normalen Bedingungen, kann aber bei starkem Berufsverkehr oder Stau abweichen.
Was ist der Cloud-Link?
Der Cloud-Link ist eine URL mit einer eingebauten eindeutigen Kennung (UUID), die statt Benutzername und Passwort als Zugang dient. Wer diese URL hat, kann auf das gespeicherte Tour-Archiv zugreifen — ohne Anmeldung. Der Link wird einmal generiert und kann z. B. im Passwort-Manager gespeichert oder an andere Geräte gesendet werden.
Kann ich eine einzelne Tour teilen?
Ja. Nach der Berechnung gibt es den Button „🔗 Tour teilen". Er erzeugt einen kurzen Link, den du per Messenger, E-Mail oder SMS verschicken kannst. Wer ihn öffnet, sieht genau diese eine Tour — Route, Stopps, Zeiten, PDF — ohne Anmeldung und ohne Zugriff auf dein Archiv. Der Link ist 90 Tage gültig. Das ist etwas anderes als der Cloud-Link: Der Cloud-Link gibt Zugang zum gesamten Archiv und ist für deinen eigenen geräteübergreifenden Zugriff gedacht, nicht zum Weitergeben.
Was ist das Adressbuch und wie nutze ich es?
Das Adressbuch speichert Kunden und Anlaufstellen mit Name, Firma, Ansprechpartner, Adresse und Kontaktdaten — damit du sie nicht jedes Mal neu eintippst. Du öffnest es über den Button „Adressbuch" oben in der App. Bei der Tour-Planung tippst du im Name-Feld eines Stopps einfach den Kontaktnamen an und wählst ihn aus der Vorschlagsliste; Name und Adresse werden dann automatisch übernommen. Das Adressbuch wird nur lokal in deinem Browser gespeichert.
Kann ein Kontakt mehrere Adressen haben?
Ja. Ein Kontakt kann beliebig viele Standorte oder Filialen haben — etwa „Hauptsitz" und „Filiale Nord". Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Kontakts fügst du über „+ Standort hinzufügen" weitere Adressen mit eigener Bezeichnung hinzu. Bei der Tour-Planung erscheint dann jeder Standort als eigener Vorschlag, sodass du gezielt die richtige Filiale auswählst. Die Kontaktperson und die Telefonnummern gelten dabei für alle Standorte des Kontakts.
Erscheinen die Telefonnummern meiner Kunden im PDF?
Nur wenn du es ausdrücklich aktivierst. Standardmäßig stehen im Fahrer-PDF lediglich Name und Adresse. Telefon, Ansprechpartner und E-Mail werden aus Datenschutzgründen nicht automatisch gedruckt. In den Tour-Optionen gibt es das Häkchen „Kontaktdaten im PDF ausweisen" — erst wenn das gesetzt ist, erscheint pro Stopp eine Kontakt-Box mit den hinterlegten Daten.
Was bedeutet „Tagesende-Modus"?
Drei Optionen bestimmen, wo eine mehrtägige Tour am Tagesende endet: „Zurück zum Startpunkt" für klassische Heimfahrt, „Feste Adresse" für ein Lager oder Büro, „Hotel in der Nähe" für Übernachtung beim letzten Stopp. Die Wahl beeinflusst sowohl die Routenberechnung als auch die Fahrerhinweise im PDF.
Werden Pausen automatisch eingerechnet?
Ja. Wenn die Tagesarbeitszeit sechs Stunden überschreitet, wird automatisch die im Profil hinterlegte Pausenzeit (Standard 45 Minuten) eingerechnet. Das entspricht der deutschen Arbeitszeitnorm.
Wie wähle ich die Reihenfolge manuell?
Aktuell nicht möglich — der Algorithmus berechnet die optimale Reihenfolge automatisch. Wenn manuelle Reihenfolge wichtig ist (z. B. zeitlich fixierte Termine), gib die Stopps in der gewünschten Reihenfolge ein und plane gegebenenfalls mehrere kleine Touren statt einer großen.
Was tun bei nicht gefundenen Adressen?
Nominatim findet die meisten Straßenadressen, aber bei neuen Baugebieten, ungewöhnlichen Schreibweisen oder rein numerischen Hausnummern ohne Straßennamen kann es scheitern. Tipps: Postleitzahl mit eingeben, alternative Schreibweise probieren, oder eine bekannte Adresse in der Nähe verwenden und manuell den genauen Ort ansteuern.
Ist eine API verfügbar?
Aktuell nicht. Der Skynet Navigator ist als Endanwender-Tool im Browser konzipiert. Wenn API-Integration in dein CRM oder ERP wichtig ist, melde dich — Bedarf wird notiert und kann in zukünftige Versionen einfließen.
Welche Browser werden unterstützt?
Alle aktuellen Versionen von Chrome, Firefox, Safari und Edge. Internet Explorer wird nicht unterstützt. Auf Mobilgeräten funktioniert die App in Safari (iOS) und Chrome (Android) ohne Einschränkungen.
Kann ich die Tour rückgängig machen oder zurücksetzen?
Ja. Über das Archiv-Symbol oben rechts kannst du frühere Touren wieder aufrufen. Aktuelle Eingaben lassen sich durch Seitenneuladen verwerfen. Einzelne Stopps können mit dem Lösch-Button neben jeder Adresse entfernt werden.
Wie melde ich Bugs oder Feature-Wünsche?
Per E-Mail an info@skynetdigital.de. Bei Bug-Reports hilft ein Screenshot und falls möglich die Browser-Konsole (F12, Reiter „Console") mit eventuellen roten Fehlermeldungen.
Sind die Karten kostenpflichtig?
Nein. Der Navigator nutzt OpenStreetMap-Daten und OSRM für das Routing — beides Open Source. Für den Endnutzer entstehen keine Kartengebühren wie bei Google-Maps-API-basierten Tools.
Was unterscheidet den Skynet Navigator von Google Maps?
Google Maps kann nur eine Reihenfolge anzeigen, die du selbst vorgibst — die Optimierung der Reihenfolge bei mehreren Stopps bietet es nicht (oder nur sehr begrenzt). Der Skynet Navigator ist darauf spezialisiert und bietet zusätzlich PDF-Export, CSV-Import, Spritkosten-Berechnung und Mehrtagestouren mit Tagesende-Logik.
Ist der Navigator DSGVO-konform?
Die App selbst speichert keine personenbezogenen Daten ohne deine aktive Handlung. Adressen, die du eingibst, werden an Nominatim und OSRM zur Verarbeitung übertragen. Wenn du den Cloud-Link aktivierst, landen die Tour-Daten in einer Supabase-Cloud-Datenbank. Details siehe Datenschutzerklärung von Skynet Digital.
Kann ich Termine mit fixer Uhrzeit einplanen?
Aktuell nicht. Der Navigator behandelt alle Stopps als zeitlich flexibel und optimiert die Reihenfolge frei. Termine mit harter Uhrzeit (z. B. „16:00 muss ich beim Kunden X sein") sind in der aktuellen Version nicht abbildbar. Als Workaround: die Tour so planen, dass der Termin-Stopp ungefähr in der richtigen Position landet, ggf. die anderen Stopps anpassen.
Funktioniert der Navigator außerhalb Deutschlands?
Ja. Sowohl Nominatim (Adress-Suche) als auch OSRM (Routing) decken weltweite OpenStreetMap-Daten ab. Du kannst also Touren in Frankreich, Polen, Österreich, Italien oder Spanien planen. Die UI-Sprache ist allerdings nur Deutsch.
Wie aktuell sind die Kartendaten?
OpenStreetMap wird kontinuierlich von tausenden Freiwilligen aktualisiert. In Großstädten oft binnen Tagen, in ländlichen Regionen langsamer. Falls eine wichtige neue Straße fehlt, kannst du sie auf openstreetmap.org selbst eintragen.
Kann ich den Navigator für eine 7-Tages-Woche nutzen?
Ja. In den Profil-Settings im Bereich „Arbeitstage" einfach alle sieben Wochentage aktivieren. Der Splitter berücksichtigt das automatisch und legt Folgetage auf Sa/So.
Wieviel Speicherplatz braucht das Tour-Archiv?
Sehr wenig. Eine typische Tour mit 10 Stopps belegt etwa 5-10 KB im localStorage. Selbst tausende Touren passen problemlos in das Browser-Limit (typisch 5-10 MB).
Was passiert bei Routing-Server-Ausfall?
Der Navigator nutzt öffentliche OSRM-Server. Bei einem Ausfall (sehr selten) erscheint eine Fehlermeldung. In dem Fall: Seite später neu laden. Bereits berechnete und gespeicherte Touren sind nicht betroffen — die liegen im localStorage / der Cloud.
Warum kann ich keine frei eingetippte Adresse verwenden?
Eine Adresse braucht echte Koordinaten, um auf der Karte verortet und in die Route gerechnet zu werden. Diese Koordinaten kommen aus der Auswahl eines Vorschlags. Tippst du nur Text ein, ohne einen Vorschlag anzuklicken, fehlen die Koordinaten — deshalb akzeptiert der Navigator nur bestätigte Adressen, sowohl als Start- als auch als Zieladresse. Eine bestätigte Adresse erkennst du am grünen Rahmen.
Warum dauert der CSV-Import eine Weile?
Beim Import wird jede Adresse über OpenStreetMap geprüft und auf der Karte verortet. Der kostenlose Dienst erlaubt nur etwa eine Anfrage pro Sekunde — 30 Adressen dauern also rund eine halbe Minute. Ein Fortschrittsbalken zeigt währenddessen in Prozent an, wie weit der Import ist.
Wie verlässlich ist die Blitzer-Anzeige?
Die festen Blitzer stammen aus OpenStreetMap, einer von Freiwilligen gepflegten Datenbank. Sie ist nicht vollständig, und mobile Blitzer sind gar nicht erfasst. Die Anzeige ist eine Hilfe zur Vorbereitung — sie ersetzt nicht das Beachten der Verkehrsschilder vor Ort. Eine Warnung während der Fahrt gibt es bewusst nicht.
Wie berechnet der Navigator die eingesparte Zeit und den Sprit?
Verglichen wird die optimierte Route mit der Strecke in der ursprünglich eingegebenen Reihenfolge. Die Differenz ist die tatsächliche Ersparnis — keine geschätzte Pauschale. Sie erscheint pro Tour im PDF und summiert im Routen-Verlauf. Gibt man die Stopps zufällig schon in günstiger Reihenfolge ein, fällt die Ersparnis entsprechend klein aus.
Was ist der Unterschied zwischen Schnellroute, Tour planen und Business Tour?
Es gibt drei Modi, umschaltbar oben in der Eingabespalte. Schnellroute ist für eine einzelne Strecke von A nach B gedacht — Start und Ziel eingeben, fertig. Tour planen ist die Variante für private Reisen mit mehreren Stationen. Business Tour ist die gewerbliche Tourenplanung für Außendienst, Service und Lieferteams. Tour planen und Business Tour haben dieselben Funktionen und unterscheiden sich nur im Wording — etwa „Reisebeginn" statt „Arbeitsbeginn". Alle drei speichern das Ergebnis im Routen-Verlauf.
Kann ich die Tour als Excel-Datei exportieren?
Ja. Nach der Berechnung gibt es neben dem PDF-Knopf den Knopf „📊 Excel". Er erzeugt eine xlsx-Datei mit zwei Blättern: einer Übersicht (Gesamtstrecke, Fahrzeit, Anzahl Stopps usw.) und einem Tourplan mit einer Zeile pro Stopp, inklusive Adresse, Zeiten, Etappen und — falls hinterlegt — Kontaktdaten. Der Export steht in beiden Tour-Modi zur Verfügung.
Kann ich zwischen kürzester und schnellster Route wählen?
Ja. Im Bereich „Routen & PDF" gibt es einen Umschalter „Schnellste / Kürzeste". „Schnellste" optimiert auf die kürzeste Fahrzeit, „Kürzeste" auf die wenigsten Kilometer. „Kürzeste" wählt unter den verfügbaren Streckenvarianten die kürzeste — eine sehr gute Näherung. Zusätzlich lässt sich „Autobahnen vermeiden" aktivieren.
Kann ich Autobahnen vermeiden?
Ja, in den Routen-Optionen lässt sich „Autobahnen vermeiden" aktivieren. Der Navigator versucht dann, die Route ohne Autobahnabschnitte zu führen. Falls das für eine bestimmte Strecke nicht möglich ist, weist ein kurzer Hinweis darauf hin und die normale Route wird berechnet.
Bekomme ich eine Wegbeschreibung mit Abbiegehinweisen?
Ja. Aktiviert man in den Tour-Optionen das Häkchen „Wegbeschreibung im PDF anzeigen", enthält das Fahrer-PDF eine nummerierte Liste der Abbiegehinweise für die gesamte Route. Sie wird kompakt und platzsparend dargestellt.
Zeigt der Navigator die Höhenmeter einer Route?
Ja. Nach der Berechnung ermittelt der Navigator die gesamten Anstiegs- und Gefällemeter entlang der Strecke und zeigt sie unter den Ergebnis-Kacheln sowie im PDF an. Die Höhendaten basieren auf einem öffentlichen Geländemodell und sind eine Orientierungshilfe.
Glossar
Die wichtigsten technischen Begriffe rund um den Skynet Navigator und die Tourenplanung im Überblick.
- 2-Opt
- Verbesserungs-Algorithmus, der eine bestehende Tour iterativ optimiert, indem er je zwei Kanten vertauscht, sofern dies die Gesamtstrecke verkürzt. Wird im Skynet Navigator als zweiter Schritt nach Nearest-Neighbor verwendet.
- Distanzmatrix
- Tabelle aller paarweisen Fahrzeiten und Strecken zwischen allen Stopps. Grundlage für jede Routenoptimierung. Wird vom OSRM-Server geliefert.
- DOOH
- Digital Out of Home — digitale Außenwerbung. Das Kerngeschäft von Skynet Digital, dem Betreiber des Navigators.
- Geokodierung
- Umwandlung einer Textadresse in geografische Koordinaten (Breitengrad / Längengrad). Im Navigator über den Nominatim-Dienst.
- Leaflet
- Open-Source-JavaScript-Bibliothek zur Darstellung interaktiver Karten im Browser. Die Karte im Navigator wird mit Leaflet gerendert.
- localStorage
- Browser-eigener Speicher für Web-Anwendungen. Hier speichert der Navigator das Tour-Archiv und Profil-Einstellungen.
- Cloud-Link
- URL mit eingebauter UUID-Kennung als passwordloser Zugang zum Cloud-Archiv. Statt Login per Username/Passwort genügt die URL selbst.
- Nearest-Neighbor
- Einfacher Tour-Konstruktionsalgorithmus: starte beim Startpunkt, gehe immer zum nächstgelegenen noch nicht besuchten Stopp. Liefert in Millisekunden eine Lösung, die danach mit 2-Opt verfeinert wird.
- Nominatim
- Open-Source-Geokodierungsdienst auf Basis von OpenStreetMap. Wandelt Adress-Texte in Koordinaten um.
- OpenStreetMap (OSM)
- Frei zugängliches, von Freiwilligen erstelltes Weltkartenprojekt. Datenbasis für die Karten im Navigator.
- OSRM
- Open Source Routing Machine. Berechnet auf Basis von OpenStreetMap-Daten Fahrstrecken und Fahrzeiten zwischen Adressen. Liefert dem Navigator die Distanzmatrix.
- Polyline
- Linie auf der Karte, die die Fahrstrecke zwischen Stopps visualisiert. Wird vom OSRM-Server geliefert und im Navigator als blaue Linie dargestellt.
- Schedule-Splitter
- Logik im Navigator, die einen langen Tour-Plan in Tagesblöcke aufteilt, sobald die Tagesarbeitszeit aus dem Profil überschritten wird.
- Supabase
- Open-Source-Backend-as-a-Service auf PostgreSQL-Basis. Hier liegt die Cloud-Datenbank für Cloud-Link-Touren.
- Tagesende-Modus
- Konfigurationsoption für mehrtägige Touren: home (zurück zum Start), custom (feste Adresse), hotel (Übernachtung beim letzten Stopp).
- Tour-Archiv
- Liste aller berechneter und gespeicherten Touren — lokal im Browser oder in der Cloud (bei aktiviertem Cloud-Link).
- TSP
- Traveling Salesman Problem — das mathematische Problem der kürzesten Tour durch N Stopps. Klassisches Optimierungsproblem der Informatik.
- UUID
- Universally Unique Identifier — eine 36-Zeichen-Kennung im Format 8-4-4-4-12 Hex-Zeichen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit weltweit einmalig ist. Format des Cloud-Link-Tokens.
Bereit, deine erste optimierte Tour zu planen?
Browser öffnen, Adressen eingeben, in 60 Sekunden zur fertigen Route.
Route planen →